Wie formen sich mit dem Inhalt neue Zeichen?

Dieses Experiment basiert auf einer Modulschrift, die Buchstaben jeweils aus mehreren Modulen zusammensetzt, die stets an der gleichen Stelle sitzen. Sie greift dadurch auf die grundlegenden Formen von Zeichen zurück: Die Gerade, die Kurve, der Winkel und die Diagonale. 

Die Buchstaben sind so angelegt, dass sich die linke Hälfte stets mit dem vorherigen Buchstaben verbindet, da die Zeichen vertikal ­geteilt sind. Durch die vereinheitlichten Maße der Module fusionieren sie so immer die linke Hälfte des vorherigen Buchstabens mit der ­rechten Hälfte des darauffolgenden. So entstehen aus bekannten Zeichen neue Zeichen, die aber stets vom Kontext abhängig sind. Der Inhalt wirkt hier also auf die Form der Zeichen zurück und wird zum Werkzeug der Formfindung.